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Dezember 2025: Geschichten vom Hören mit Technik erzählen
Professionelles Storytelling macht komplexe Produkte und Leistungen greifbar und erlebbar
Ob Industrie, Hörakustik oder Hör-Selbsthilfe – auch 2025 begleitete und unterstützte das PR-Büro Martin Schaarschmidt Auftraggeber aus dem Bereich der Hörtechnik und Hörrehabilitation mit strategischer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Schwerpunkt war einmal mehr professionelles Storytelling, das komplexe Produkte und Leistungen greifbar und erlebbar macht. Das Berliner PR-Büro, das seit mittlerweile 17 Jahren auf das Hören spezialisiert ist, bietet neben strategischer Kommunikationsberatung, operativer Pressearbeit und unterschiedlichsten Texten vor allem die Erarbeitung von Interviews und Reportagen, die Einblicke in eine komplexe Thematik der Medizintechnik und Gesundheitsversorgung sowie insbesondere in das Leben mit Hörtechnik eröffnen.
„Diese Technik ist geil", sagt Ralf Wennrich (63), Elektroingenieur im Ruhestand und leidenschaftlicher Hobby-Musiker, über sein Hörimplantat. Zwei Jahre hatte er gezögert, ehe er sich für die Operation und die Versorgung mit einem modernen Knochenleitungshörsystem entschied. Auf die Frage, ob das sein Leben verändert hätte, meint er heute: „Das klingt zwar sehr großartig; aber ich würde das schon sagen. Ich kann wieder richtig hören – auch räumlich, kann einfach mitreden und stehe nicht mehr daneben. Früher wusste jeder, dass man mich immer von links ansprechen muss. Beim Spazieren lief ich rechts, am Tisch saß ich rechts usw." Mit der neuen Technik sei das vorbei, sagt Ralf Wennrich. „Darüber bin ich schon glücklich."

Geschichten vom Hören mit Technik erzählen - Ralf Wennrich ist passionierter Hobby-Musiker mit modernem Hörimplantat (Foto: privat)
Geschichten wie die von Ralf Wennrich hat das PR-Büro Martin Schaarschmidt auch im zurückliegenden Jahr erfragt und recherchiert, aufbereitet und veröffentlicht – in Form von Interviews und Reportagen sowie im Auftrag von Kunden wie dem Hörgeräte-Hersteller GN Hearing, dem Hörimplantat-Hersteller Cochlear, den HörPartnern, einem Hörakustikunternehmen mit Schwerpunkt Berlin-Brandenburg, oder dem Individual Akustiker Service (IAS), einer der großen Hörakustiker-Gemeinschaften Deutschlands.
Da ging es beispielsweise um die junge Hörakustik-Meisterin, die seit ihrer Kindheit selbst Hörtechnik trägt und sich dank neuester KI-Hörgeräte nun erstmals auch auf lauten Partys unterhalten kann. Es ging um den ehemaligen Krankenpfleger, der im Gespräch sehr detailliert beschrieb, welche lange verschwundenen Alltagsgeräusche er dank guter Hörversorgung wieder hören kann und was die für ihn bedeuten (siehe aktueller Artikel „Wie ein Blumenstrauß für die Ohren"). Ebenso gab es das Interview mit Deaf-Performerin Cindy Klink, die als Kind gehörloser Eltern zwischen der Welt des Hörens und Welt der Stille aufwuchs und heute mit dem Cochlea-Implantat lebt; oder das Interview mit dem Hörakustiker, der nach frustrierenden Erlebnissen als Angestellter bei einem Großfilialisten den Schritt in die Selbständigkeit wagte.
„Jeder Mensch, der mit Hörtechnik lebt, hat eine einzigartige Geschichte"
„Ob Hörakustik und Technologie, Forschung und Entwicklung, Medizin und Management, Pädagogik und Therapie – Hören mit Technik und Hörrehabilitation sind so komplex, dass es immer spannende Dinge, neue Entwicklungen und lohnende Gesprächspartner gibt", so PR-Berater und Fachjournalist Martin Schaarschmidt. „Am reizvollsten sind jedoch oft Begegnungen mit Menschen, die mit der Hörtechnik leben. Hören bzw. Hörschädigung sind höchst individuell und zugleich elementar für nahezu alle Lebensbereiche. Deshalb hat jeder Mensch, der mit Hörtechnik lebt, eine einzigartige Geschichte. Natürlich gibt es auch viele vergleichbare Erfahrungen und Erlebnisse. Doch das Besondere jeder dieser Storys aufzuspüren, sie festzuhalten und gut zu erzählen ist auch nach 25 Jahren Hör-Branche immer wieder reizvoll."

PR-Berater Martin Schaarschmidt (re.), bei einem Live-Talk zum Thema Hörgeräte und Künstliche Intelligenz mit Radiomacher Rainer Suckow (li.) auf der IFA 2025 (Foto: privat)
Darüber hinaus gab es für das PR-Büro im vergangenen Jahr erneut zahlreiche thematische und Veranstaltungshighlights. Dazu gehörten beispielsweise PR-Aktivitäten für das kleinste KI-Hörgerät der Welt, für den neuen Bluetooth-Standard mit Auracast oder für das erste smarte Cochlea-Implantat. Zum zehnten Mal begleitete Martin Schaarschmidt die Presseaktivitäten für smarte ReSound Hörgeräte im Rahmen der Technik-Messe IFA. Das Büro gestaltete PR-Aktivitäten seiner Kunden zur weltgrößten Hör-Messe EUHA, kommunizierte das 10-jährige Jubiläum der Akustiker-Gemeinschaft IAS sowie die Ausschreibung des ersten „Gründerstars" – des Existenzgründerwettbewerbs für die Hörakustik.

Das kleinste KI-Hörgerät der Welt - zum zehnten Mal begleitete Martin Schaarschmidt (re.) die Presseaktivitäten von Hersteller GN Hearing auf der IFA, hier bei einem Auftritt im ARD Morgenmagazin MoMa
Nicht zuletzt unterstützte Martin Schaarschmidt die strategische Kommunikation des Deutschen Hörverbandes (DHV), der in den kommenden Jahren zum gemeinsamen, starken Verband der lautsprachlich kommunizierenden Menschen mit Hörbeeinträchtigung werden soll. Weiteres Highlight war darüber hinaus die erneute Mitarbeit beim Deaf Ohr Alive (DOA) Jugendcamp der Deutschen Cochlea-Implantat-Gesellschaft (DCIG) Anfang August in Diez (Rheinland-Pfalz).
Das Video zum Deaf Ohr Alive (DOA) DCIG-Jugendcamp 2025 in Diez